Gailtaler AlmkäseDer "Gailtaler Almkäse" ist ein Hartkäse und wird aus Alm-Rohmilch hergestellt. Im "Gailtaler Almprotokoll" sind die Qualitätsmerkmale des "Gailtaler Almkäse" festgelegt. Er wird durch folgende Produktions- und Produktmerkmale gekennzeichnet: |
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Die Brenntemperatur des Käsebruches beträgt mindestens 47°C.
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Die Mindestreifezeit beträgt sieben Wochen. Eine längere Reifezeit ist anzustreben. Bei einem Verkauf vor Ort bzw. besonderem Bedarf ist eine kürzere Reifezeit, mindestens jedoch fünf Wochen, zulässig. |
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Wird der "Gailtaler Almkäse" einer luftdichten Verpackung
zugeführt, darf die Mindestreifezeit 75 Tage nicht unterschreiten.
Die Form des Käselaibes ist rund, das Gewicht beträgt 0,5
bis 35 kg. |
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Der Teig ist von gelblicher Farbe, geschmeidiger Konsistenz, weitgehend ohne Risse und weist eine geringe, runde und gleichmäßige Lochung auf. Der Käse ist frei von Fehlgeschmäckern. |
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Darüber hinaus gelten folgende Bestimmungen: Der
Wasserbedarf sämtlicher Arbeitsgänge der Käseproduktion
wird ausschließlich durch einwandfreies Trinkwasser gedeckt. |
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Zur Herstellung der "Gailtaler Almkäse"
ist ausschließlich Kuh- und gegebenfalls Ziegenrohmilch zu verwenden,
die auf jenen Almsennereien des Gailtales gewonnen wird, die sich an
die vorliegende Spezifikation halten. |
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So wird der Gailtaler Almkäse gemacht |
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1. Aus Almmilch wird Almkäse |
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Morgens und abends werden die Milchkühe von der Almweide
zum Stall gebracht und dort gemolken. |
2. Über Nacht im Stotzen |
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Die frisch gemolkene Abendmilch wird abgekühlt und im Milchreiferaum
in runde Behälter, sogenannte Stotzen, gefüllt. |
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3. Feuer unterm Kessel |
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Am nächsten Morgen kommt die natürlich gereifte Milch in den Käsekessel und wird mit der frischen Morgenmilch vermischt. Anschließend wird sie langsam auf etwa 32 Grad
Celsius erwärmt und eine genau abgestimmte Menge an reinem Naturlab
eingerührt. |
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4. Mit Harfen & Tüchern |
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Die geronnene Milch wird mit einer Käseharfe in linsengroße
Stücke zerkleinert. Dieser sogenannte Käsebruch wird gerührt
und erhitzt, bis die richtige Festigkeit erreicht ist. |
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5. "Lei losn": Die Reifung |
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Der frisch geformte Käse wird für zwei Tage
in ein Salzbad gelegt, dort bildet sich seine Naturrinde. |
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